Dienstag, 19. Februar 2013

And the Oscar goes to...

50.036 Wörter! Sogar noch deutlich vor Mitternacht! Wohoooooooooooooo!

Ich bin die Gewinnerin meines privaten PaNoWriMo und habe mich erfolgreich mit mir selbst gemessen. Yay! Ihr solltet mich mal sehen, ein Olympia-Sieger ist nichts dagegen. Arme im Triumph hochgerissen, ein Siegesschrei auf den Lippen, jubelnde Fans um mich... Wenn man den Efeu rechts von mir als Fan zählen kann. Und die leise Malukah-Playlist als Jubel. *g*

Runenbande  ist noch nicht ganz beendet, und das ist etwas, das ich nicht wirklich erwartet habe. Wenn ihr ein wenig hier im Blog gelesen habt, habt ihr ja mitbekommen, dass ich mich eher gefragt habem, ob die Geschichte auf 50.000 Wörter kommen kann. Die Frage kann ich jetzt eindeutig mit "Ja!" beantworten. ^_~

Die Stelle, an der ich jetzt bin, ist sehr dramatisch und wäre gut geeignet, um einen Schnitt zu machen - ihr würdet euch ziemlich sicher Teil II stürzen, wenn ich hier aufhöre. Hm. Mal sehen. Hm. ^___^

Gestern hatte ich überhaupt keine Freude am Schreiben. Lemon ist anstrengende Knochenarbeit - niemand kann mir etwas anderes erzählen. Und ich bin mir sehr sicher, dass ich die Szene mehr als kräftig überarbeiten muss, wenn ich bei der Korrektur bin. Aber im Gegensatz zu den Tagen davor konnte ich mir keinen Spielraum mehr lassen - ist ja nichts mehr zum Aufholen da gewesen an Zeit, in der ich hätte nachholen können. Wenn mich gestern jemand gefragt hätte, hätte ich griesgrämig gesagt, dass NoWriMos echt Müll sind und man sich nur unter Druck setzt. Hö. Ein Tag von 30. Der war aber auch echt fies.

Heute floss es. Alles ist besser als Lemon. ^_^; Und das kleine Drama hier macht mir Spaß.

Oh, die beiden geben noch so viel schöne Momente her.

Jetzt muss ich nur die Fetzen ordnen, die mir meine Muse zugeschmissen hat. Im Gegensatz zu Runenbande, das sie mir freundlicherweise sehr gradlinig vor die Tastatur gelegt hat, sind die Bruchstücke für den Nachfolger sehr durcheinander. Ich habe eine Handvoll Charaktere vor die Füße geworfen bekommen, ein paar Szenen und den lapidaren Satz: "Jetzt sieh mal zu, wie du da wieder rauskommst."

Na, danke aber auch.

Was nehme ich mit?
- Hör auf deine Muse. Nutzt nichts, sich vorzunehmen, dass man erst was beendet, wenn die Muse gerade sehr durchschlagekräftig ist. Dann mancht man (ich) nämlich gar nichts.
- Schreiben macht Spaß!
- Ich kann verdammt viel am Stück schreiben, wenn ich ausreichend motiviert bin.
- Schreiben macht Spaß!
- 63 DIN A4 Seiten in gut vier Wochen.
- Schreiben macht Spaß!
- Ich schaffe es sogar, ein Kapitel pro Woche zu korrigieren, um die Geschichte schon posten zu können.
- Split ist die schnellste Betaleserin aller Zeiten und mein privater Held.
- Man muss nicht jeden Satz dreimal korrigieren, ehe man ihn stehen lassen kann. Korrektur rettet echt viel. Schreib einfach.
- Man findet fast jeden Tag einen Moment, um zu schreiben, wenn man wirklich will.
- Schreiben frisst Zeit. Wer braucht schon Sozialleben?
- Arbeit ist ein Störfaktor. Warum verdienen sich Brötchen nicht von selbst?
- Ich liebe meinen Job, er pustet mir den Kopf frei, wenn ich mich festrenne.
- Malukahs "Age of Oppression" wird untrennbar und für alle Ewigkeit für mich mit Runenbande verknüpft sein.
- Nasir aus "Spartacus" erinnert mich ein wenig an Sariel, auch wenn ich ihn nur von Gif-Sets her kenne und er vollkommen anders aussieht.
- Mein Kaffee- und Cola-Konsum ist durch die Decke geschossen, mein Schlafrhythmus ist total im Eimer.
- Schreiben macht Spaß! Und ist ungesund.

Und jetzt wartet Teil II auf mich. He. Hehe. *cackles*

Kommentare:

  1. Oh, keine Sorge - deine stille Fangemeinde liest und schweigt sich tot, aber... liest eben mit. ;)

    Hooray!
    Du hast es!

    ~ Cat

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    1. Ah, das ist schön, danke dir. *hugs* Das reicht mir ja schon. ^___^

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